DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne"

Seit dem 01.04.2017 gibt es an der Universität Regensburg ein neues Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (DFG-Graduiertenkolleg 2337, Sprecher: Prof. Dr. Jörg Oberste, Professur für mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften). Neun Professorinnen und Professoren aus vier Fakultäten haben das Forschungsprogramm zu vormoderner Metropolität entwickelt. Darin sollen interdisziplinäre Studien zur Entstehung und Struktur europäischer Metropolen in Antike, Mittelalter und Frühneuzeit unternommen und gefördert werden. Zahlreiche nationale und internationale Kooperationspartner bereichern die Ausgestaltung des Forschungsprogramms, das auf den langjährigen Erfahrungen und Forschungen des Regensburger Mittelalterzentrums "Forum Mittelalter" und des Themenverbundes "Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne" beruht.

Aktuelle Ausschreibung: Im GRK "Metropolität in der Vormoderne" ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit (65% / 26,07 Wochenstunden) mit dem Ziel der Promotion und befristet für eine Dauer von drei Jahren zu besetzen.

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2018, Bewerbungen an joerg.oberste@geschichte.uni-regensburg.de

Am Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Alte Kirchengeschichte, Patristik, Klassische Archäologie, Liturgiewissenschaft, Romanische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie weitere assoziierte Fächer und Kooperationspartner beteiligt. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms stehen Fragen nach Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. In diesem langen Zeitraum spielen sich in Städten neue Vergesellschaftungs- und Wirtschaftsformen, Herrschaftstechniken, kulturelle Codes und urbanistische Muster ein, die ihre Vorbilder und „Laboratorien“ in den Metropolen finden. Worin aber liegt die besondere Wirkung solcher „Referenzorte“ im Urbanisierungsprozess begründet? Das interdisziplinäre Regensburger Forschungsprogramm fragt gezielt nach zeit-  und kulturspezifischen Bedingungen für die metropolitane Bedeutungsvielfalt. Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprogramms und der Schwerpunkte der beteiligten Fächer findet sich unter www.metropolitaet.ur.de

Ausschreibung zum Nachwuchsworkshop "Metropolenbilder. Inszenierungen von Metropolität in Spätmittelalter und Renaissance (1200-1600)"
Nachwuchsworkshop des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) in Zusammenarbeit mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" der Universität Regensburg am 26./27. November 2018

Bewerbungsschluss:
15. Mai 2018, Bewerbungen an sabine.reichert@geschichte.uni-regensburg.de
Wissenschaftliche Leitung des Workshops: Prof. Dr. Jörg Oberste (Universität Regensburg, Sprecher des GRK "Metropolität in der Vormoderne"), Prof. Dr. Rolf Große (DHIP), Dr. Boris Bove (Université Paris 8 Saint-Denis).
Rückfragen an: joerg.oberste@web.de