Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne"

Ab dem 01.04.2017 wird es an der Universität Regensburg ein neues Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337/1) geben. Dies hat die DFG auf ihrer Hauptausschusssitzung am 11. November 2016 entschieden (http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_48/index.html). Neun Professorinnen und Professoren aus vier Fakultäten haben das Forschungsprogramm zu vormoderner Metropolität entwickelt. Darin sollen interdisziplinäre Studien zur Entstehung und Struktur europäischer Metropolen in Antike, Mittelalter und Frühneuzeit unternommen und gefördert werden. Zahlreiche nationale und internationale Kooperationspartner bereichern die Ausgestaltung des Forschungsprogramms, das auf den langjährigen Erfahrungen und Forschungen des Regensburger Mittelalterzentrums "Forum Mittelalter" und des Themenverbundes "Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne" beruht.

Im GRK 2337/1 sind zum 01.04.2017

zehn Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit (65%) mit dem Ziel der Promotion und einer Höchstförderdauer von drei Jahren
zu besetzen (TV-L Entgeltgruppe 13).

sowie eine

Postdoc-Stelle (m/w) in Vollzeit (100%) für den gesamten Förderzeitraum von 4,5 Jahren (TV-L Entgeltgruppe 13).

Die Bewerbungsfrist wurde verlängert: Der Bewerbungsschluss für die wiss. Mitarbeiterstellen (65%) und die Postdoc-Stelle (100%) ist der 09.02.2017 (12.00 Uhr). Zur Stellenausschreibung 16.236 der Universität Regensburg mit Angaben zum Anforderungsprofil gelangen sie hier.

Zusätzlich ist zum 01.04.2017 eine

Stelle als Wissenschaftlicher Koordinator / wissenschaftliche Koordinatorin in Teilzeit (50%) befristet für die Dauer des Förderzeitraums (4,5 Jahre) zu besetzen (TV-L Entgeltgruppe 13).

Bewerbungsschluss für die Koordinatorenstelle ist der 15.02.2017. Zur Stellenausschreibung 17.003 der Universität Regensburg mit Angaben zum Anforderungsprofil gelangen sie hier.

Am Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Alte Kirchengeschichte, Patristik, Klassische Archäologie, Liturgiewissenschaft, Romanische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie weitere assoziierte Fächer und Kooperationspartner beteiligt. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms stehen Fragen nach Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. In diesem langen Zeitraum spielen sich in Städten neue Vergesellschaftungs- und Wirtschaftsformen, Herrschaftstechniken, kulturelle Codes und urbanistische Muster ein, die ihre Vorbilder und „Laboratorien“ in den Metropolen finden. Worin aber liegt die besondere Wirkung solcher „Referenzorte“ im Urbanisierungsprozess begründet? Das interdisziplinäre Regensburger Forschungsprogramm fragt gezielt nach zeit-  und kulturspezifischen Bedingungen für die metropolitane Bedeutungsvielfalt. Eine ausführliche Beschreibung des Forschungsprogramms und der Schwerpunkte der beteiligten Fächer findet sich unter www.metropolitaet.ur.de


Sprecher:
Prof. Dr. Jörg Oberste
Professur für Mittelalterliche Geschichte
Institut für Geschichte
Universität Regensburg

D-93040 Regensburg
Tel.:0049/941/943-3536 (Sekr.)
E-Mail: joerg.oberste@web.de